Lagerung und Haltbarkeit von Hanföl

Hanföl ist ein kalt gepresstes Öl, das grundsätzlich dunkel, kühl und vor allem luftdicht gelagert werden sollte. Empfehlenswert ist die Abfüllung in dunkel getönte Glasflaschen mit dicht verschließbarem Schraubdeckel.

Die Aufbewahrung im Kühlschrank ist empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Es reicht auch die Unterbringung im Keller oder in einem zum Norden oder Osten gelegenen Raum. Denn Sonneneinstrahlung kann die Qualität des Hanföls beeinträchtigen, ebenso wie Wärme und vor allem Luft. Warum das so ist, darauf gehen wir in den folgenden Absätzen ein.

Licht und Luft sind Feinde des Hanföls

Kommt das Öl mit Licht in Kontakt, kann es sich farblich verändern und schlierig werden. Doch der größte Feind ist die Luft. Sie setzt den Zersetzungsprozess in Gang und beeinträchtigt die Haltbarkeit. Ohne Luftzufuhr ist Hanföl bis zu 12 Monate haltbar.

Kommt es mit Sauerstoff in Berührung, verkürzt sich die Haltbarkeit auf wenige Wochen. Das Öl wird ranzig, die Inhaltsstoffe verlieren ihre Wirkung und der Geschmack verändert sich deutlich. Vom mild-nussigen Geschmack bei hellen Ölen und dem frisch-grasigen Geschmack der grünen Öle bleibt nur noch wenig übrig.

Je länger Hanföl der Luft ausgesetzt ist, umso weniger geschmacksintensiv ist es. Deshalb sollte es nach dem Anbrechen zügig verwendet werden. Die Haltbarkeit verlängert sich, wenn die Flasche sofort nach Gebrauch wieder fest verschlossen und möglichst dunkel verstaut wird.

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Autor: 
 Ivana Nappes

Auf der Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Gesundheit und häufig verwirrt durch die widersprüchlichen Botschaften von Publikationen und populären Autoren, tauchte Ivana zuerst in die wissenschaftliche Forschung ein und war von deren Logik und Methoden fasziniert. Die Mitarbeit an dieser Website hat ihr Interesse nur noch verstärkt und sie dazu motiviert, eine Ausbildung in Ernährungsfragen zu absolvieren.

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